Achtung Achtung!

Die ESH hat nun eine neue eigene Plattform (abrufbar im Menü unter "Enthinderung"). Auf absehbare Zeit wird jene Plattform aktueller gestaltet sein als diese hier.

Behinderung

Wem dient die Medizin?

Kaum ein weltanschauliches Konstrukt wird in unserer Zeit derartig unkritisch ĂŒberhöht, wie die Medizin. Alleine zu formulieren, daß Medizin schlecht wirken könnte, scheint fĂŒr die meisten Menschen abseits selektiver Skepsis an einzelnen Methoden undenkbar. Medizin dient schließlich dem Menschen, so die Annahme. Wenn wir uns schlecht fĂŒhlen, dann gehen wir zum Arzt und dort wird uns soweit menschenmöglich geholfen.

BSG stÀrkt Anspruch von Autisten auf barrierefreie Kommunikation

Das Bundessozialgericht hat in einer PrĂ€zedenzentscheidung klargestellt, daß Autisten unter barrierefreien UmstĂ€nden begutachtet werden mĂŒssen. Besonders ging es um die Barrierefreiheit der Kommunikation mit dem Gutachter. Bisher folgten Richter oft den eigenen abwiegelnden Angaben der Gutachter, die dies meist ablehnten.

ESH erstattet Strafanzeige gegen BRD wegen Völkermord

Da der letzte Bundestag unter der scheidenden Regierung unsere Petition zur Thematik des seit Jahren in Deutschland stattfindenden Genozids an verschiedenen behinderten Bevölkerungsminderheiten nach unserer EinschĂ€tzung inhaltlich nicht ansatzweise angemessen geprĂŒft hat (Link 1, Link 2), haben wir nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bremen gestellt:

Therapiefreiheit gilt auch bei ALG2

Zitat:
Im vorliegenden Verfahren ist die Verpflichtung des Antragsstellers zur DurchfĂŒhrung einer psychiatrischen Behandlung zur Verbesserung seiner LeistungsfĂ€higkeit wegen Verstoßes gegen den VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeitsgrundsatz rechtswidrig. Die Kammer kann bereits nicht erkennen, dass die zwangsweise Verpflichtung zur Vornahme einer solchen medizinischen Behandlung ein geeignetes Mittel darstellt, um die LeistugnsfĂ€higkeit des Antragsstellers zu verbessern.

Psychiatrisches Profiling ist Volksverhetzung

Das Thema um das es mir hier geht, regt mich sehr auf. Der Leser möge meinen gerechtfertigten Ärger und meine bewußt unverblĂŒmte Ausdrucksweise verstehen.

Wir sehen [in den USA] einen sich beschleunigenden Zyklus aus Artikeln in hochangesehenen Medien, die einen Amoklauf mit einer BeweisfĂŒhrung verbinden, daß der jeweilige TĂ€ter "psychisch krank" sei. Diese Beispiele erscheinen immer schneller und schneller. Der [US-]PrĂ€sident sprach von einem Zyklus von "allen 3-4 Monaten". Ich habe keine Ahnung, ob es mehr solche Gewalttaten gibt. So wie ich keine Ahnung habe, ob die USA ungleicher, Ă€rmer, niedertrĂ€chtiger, rassistischer, frauenfeindlicher werden. Ein stĂ€rkerer internationaler Aggressor, bereiter Zivilisten fĂŒr die eigenen Vorstellungen von Recht und Gesetz in anderen LĂ€ndern zu töten.

Behindern wir uns nicht alle gegenseitig?

Nehmen wir an, ein Autist begegnet einem Nichtautisten. Der Nichtautist erwartet die von ihm gewohnte mĂŒndliche Kommunikation und stĂ€ndige KörperberĂŒhrungen dabei. Der Autist wĂŒnscht sich die Trennung von gemeinsamer körperlicher AktivitĂ€t und fernschriftlicher Kommunikation. Sobald der eine seine Vorstellung einseitig durchsetzen will, strebt er danach den anderen zu behindern.

Das sollte doch jedem einleuchten? Nicht? Richtig, diese Darstellung ist falsch zuungunsten tatsÀchlich Behinderter.

Positionen der ESH zu Schulbegleitung

Seit Jahren favorisiert die ESH mit ihrer AG Schule die Onlinebeschulung in Regelklassen. Dabei wird dem autistischen SchĂŒler bei korrekter Umsetzung die Möglichkeit gegeben ohne Entscheidungsdruck von außen online am Unterricht teilzunehmen. Die Entscheidung kann vom SchĂŒler selbst jederzeit geĂ€ndert werden, er kann also auch ins SchulgebĂ€ude gehen, wenn er es zu bestimmten Zeiten will, ĂŒber die er niemandem Rechenschaft ablegen muß.

Abenteuer BRK-Allianz - Wehe dem, der das Statut ernstnimmt

Wer schon immer wissen wollte wie man
- behinderte Teilnehmer von Seiten einer Behindertenrechtsorganisation diskriminieren
- unter Verwendung einer fĂŒnfstelligen Summe ein formal ungĂŒltiges Ergebnis erzielen
- das selbstgeschriebene Statut ignorieren
- organisiert von einem Verein, fĂŒr den ein Regierungsmitglied juristisch vertretungsberechtigt ist, regierungsfern sein
kann, den könnte diese Glosse interessieren.

Was ist autistenfeindlich?

Diskriminierende Haltungen zeigen ihre Wirkung im ganzen Alltag. Feindlichkeit ist eine Einstellung gegenĂŒber einer bestimmten Gruppe oder einzelnen Personen. Doch was ist feindlich und was nicht? Zu einer möglichst objektiven Herangehensweise an Autistenfeindlichkeit braucht es eine Definition.

Was Inklusion ist und was nicht

Noch immer findet der Leitsatz der Behindertenbewegung "Nichts ĂŒber uns ohne uns" in Deutschland gerade in Bezug auf Autisten in der Praxis kaum Anwendung. Dieser Zustand ist in Zeiten der UN-Behindertenrechtskonvention (CRPD) und ihren Wertvorstellungen schlichtweg unhaltbar geworden. Intellektuell meist eher schlecht als recht gestaltete Manöver der in Frage gestellten Kreise ignorieren gerne diese Tatsachen und argumentieren unter anderem auch sinnverfĂ€lschend mit den neuen Wertbegriffen wie "Inklusion" fĂŒr ihre unhaltbaren und ethisch nicht mehr tragbaren AnsĂ€tze und versuchen so deren tatsĂ€chliche Bedeutung gegenĂŒber der breiten Öffentlichkeit zu verschleiern.

Dieser Text versteht sich als ErgÀnzung, BekrÀftigung und Konkretisierung der auf dieser Site bereits zu diesen Themen zu findenden Darstellungen. Er will nicht erneut Dinge umfassend anschaulich machen, die bereits anderswo erlÀutert wurden.

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