Achtung Achtung!

Die ESH hat nun eine neue eigene Plattform (abrufbar im Menü unter "Enthinderung"). Auf absehbare Zeit wird jene Plattform aktueller gestaltet sein als diese hier.

Diskriminierung

Auticare hintertreibt Anliegen barrierefreier fernschriftlicher Kommunikation

Im Auftrag des Bundessozialministeriums wurde fĂŒr den 22.1.2015 eine Veranstaltung organisiert, zu der auch wir eingeladen wurden. Daraufhin teilten wir der Organisation mit, daß und warum Vor-Ort-Veranstaltungen fĂŒr uns nicht barrierefrei zugĂ€nglich sind. Also wurde in diesem Fall ein Onlineforum eingerichtet, damit ein Dialog mit uns im Rahmen des "Dialogforums "MobilitĂ€t und Engagement"" möglich wĂ€re. Trotz Einladung an alle Teilnehmer der Veranstaltung nahm außer der ESH an diesem Onlineforum niemand teil - abgesehen von Auticare (erster Beitrag nach dem Veranstaltungsdatum).

Schulische Inklusion = Illusion? Wie Kinder und Eltern von Schulen und Behörden drangsaliert werden

Passen Sie sich an, oder Sie kriegen meine "Inklusion" zu spĂŒren! So schallt es von Nord bis SĂŒd vielen Eltern entgegen, die es wagen wollen, ihre autistischen Kinder an Regelschulen artgerecht beschulen zu lassen, ohne dass diese gesundheitlich verletzt werden.

Im Sommer 2013 entging es den Landesrechnungshöfen nicht, dass dreimal mehr Kinder auf Förderschulen „entsorgt“ wurden, als im Durchschnitt in den letzten Jahren und dieses im Wissen darum, dass kĂŒnftig Förderschulen geschlossen wĂŒrden.

BSG stÀrkt Anspruch von Autisten auf barrierefreie Kommunikation

Das Bundessozialgericht hat in einer PrĂ€zedenzentscheidung klargestellt, daß Autisten unter barrierefreien UmstĂ€nden begutachtet werden mĂŒssen. Besonders ging es um die Barrierefreiheit der Kommunikation mit dem Gutachter. Bisher folgten Richter oft den eigenen abwiegelnden Angaben der Gutachter, die dies meist ablehnten.

ESH erstattet Strafanzeige gegen BRD wegen Völkermord

Da der letzte Bundestag unter der scheidenden Regierung unsere Petition zur Thematik des seit Jahren in Deutschland stattfindenden Genozids an verschiedenen behinderten Bevölkerungsminderheiten nach unserer EinschĂ€tzung inhaltlich nicht ansatzweise angemessen geprĂŒft hat (Link 1, Link 2), haben wir nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bremen gestellt:

Link zur Deutschen Übersetzung von UN-Dok. A/HRC/22/53 vom 1. Februar 2013 (Einordnung von Methoden der Psychiatrie als verbotene Folter)

Berichts des Sonderberichterstatters ĂŒber Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, Juan E. MendĂ©z:

Link zum Dokument (extern)

Zusammenfassung:

Psychiatrisches Profiling ist Volksverhetzung

Das Thema um das es mir hier geht, regt mich sehr auf. Der Leser möge meinen gerechtfertigten Ärger und meine bewußt unverblĂŒmte Ausdrucksweise verstehen.

Wir sehen [in den USA] einen sich beschleunigenden Zyklus aus Artikeln in hochangesehenen Medien, die einen Amoklauf mit einer BeweisfĂŒhrung verbinden, daß der jeweilige TĂ€ter "psychisch krank" sei. Diese Beispiele erscheinen immer schneller und schneller. Der [US-]PrĂ€sident sprach von einem Zyklus von "allen 3-4 Monaten". Ich habe keine Ahnung, ob es mehr solche Gewalttaten gibt. So wie ich keine Ahnung habe, ob die USA ungleicher, Ă€rmer, niedertrĂ€chtiger, rassistischer, frauenfeindlicher werden. Ein stĂ€rkerer internationaler Aggressor, bereiter Zivilisten fĂŒr die eigenen Vorstellungen von Recht und Gesetz in anderen LĂ€ndern zu töten.

Behindern wir uns nicht alle gegenseitig?

Nehmen wir an, ein Autist begegnet einem Nichtautisten. Der Nichtautist erwartet die von ihm gewohnte mĂŒndliche Kommunikation und stĂ€ndige KörperberĂŒhrungen dabei. Der Autist wĂŒnscht sich die Trennung von gemeinsamer körperlicher AktivitĂ€t und fernschriftlicher Kommunikation. Sobald der eine seine Vorstellung einseitig durchsetzen will, strebt er danach den anderen zu behindern.

Das sollte doch jedem einleuchten? Nicht? Richtig, diese Darstellung ist falsch zuungunsten tatsÀchlich Behinderter.

Mangelnde Barrierefreiheit im Gesundheitswesen

Seit vielen Jahren bemĂŒht sich die ESH durch politische AktivitĂ€t Barrieren fĂŒr Autisten im deutschen Gesundheitswesen zu beseitigen. Die Erfahrung in diesem Sektor ist jedoch bis heute die einer nahezu vollkommenen Ignoranz. Seit Jahren muten verantwortliche Personen wider besseren Wissens Autisten gravierende Barrieren beim Zugang zu Gesundheitsleistungen zu. Diese Personen nehme die jĂ€hrlichen TodesfĂ€lle durch diese Barrieren billigend in Kauf. Die folgende bisher nicht veröffentlichte ESH-Papier zum Thema stammt aus dem Jahr 2009 und ist z.B. der KBV auch seit diesem Jahr bekannt.

Positionen der ESH zu Schulbegleitung

Seit Jahren favorisiert die ESH mit ihrer AG Schule die Onlinebeschulung in Regelklassen. Dabei wird dem autistischen SchĂŒler bei korrekter Umsetzung die Möglichkeit gegeben ohne Entscheidungsdruck von außen online am Unterricht teilzunehmen. Die Entscheidung kann vom SchĂŒler selbst jederzeit geĂ€ndert werden, er kann also auch ins SchulgebĂ€ude gehen, wenn er es zu bestimmten Zeiten will, ĂŒber die er niemandem Rechenschaft ablegen muß.

Abenteuer BRK-Allianz - Wehe dem, der das Statut ernstnimmt

Wer schon immer wissen wollte wie man
- behinderte Teilnehmer von Seiten einer Behindertenrechtsorganisation diskriminieren
- unter Verwendung einer fĂŒnfstelligen Summe ein formal ungĂŒltiges Ergebnis erzielen
- das selbstgeschriebene Statut ignorieren
- organisiert von einem Verein, fĂŒr den ein Regierungsmitglied juristisch vertretungsberechtigt ist, regierungsfern sein
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