Achtung Achtung!

Die ESH hat nun eine neue eigene Plattform (abrufbar im Menü unter "Enthinderung"). Auf absehbare Zeit wird jene Plattform aktueller gestaltet sein als diese hier.

Barrierefreiheit

Auticare hintertreibt Anliegen barrierefreier fernschriftlicher Kommunikation

Im Auftrag des Bundessozialministeriums wurde fĂŒr den 22.1.2015 eine Veranstaltung organisiert, zu der auch wir eingeladen wurden. Daraufhin teilten wir der Organisation mit, daß und warum Vor-Ort-Veranstaltungen fĂŒr uns nicht barrierefrei zugĂ€nglich sind. Also wurde in diesem Fall ein Onlineforum eingerichtet, damit ein Dialog mit uns im Rahmen des "Dialogforums "MobilitĂ€t und Engagement"" möglich wĂ€re. Trotz Einladung an alle Teilnehmer der Veranstaltung nahm außer der ESH an diesem Onlineforum niemand teil - abgesehen von Auticare (erster Beitrag nach dem Veranstaltungsdatum).

ESH-Musterattest zur Einforderung barrierefreier Kommunikation

Sprachlich geglÀtteter Mustertext, bewÀhrt durch die Entscheidung BSG B9SB5/13B (Link zur ESH-Meldung):

Zitat:
Ärztliches Attest

[Personendaten des Autisten]

BSG stÀrkt Anspruch von Autisten auf barrierefreie Kommunikation

Das Bundessozialgericht hat in einer PrĂ€zedenzentscheidung klargestellt, daß Autisten unter barrierefreien UmstĂ€nden begutachtet werden mĂŒssen. Besonders ging es um die Barrierefreiheit der Kommunikation mit dem Gutachter. Bisher folgten Richter oft den eigenen abwiegelnden Angaben der Gutachter, die dies meist ablehnten.

Mangelnde Barrierefreiheit im Gesundheitswesen

Seit vielen Jahren bemĂŒht sich die ESH durch politische AktivitĂ€t Barrieren fĂŒr Autisten im deutschen Gesundheitswesen zu beseitigen. Die Erfahrung in diesem Sektor ist jedoch bis heute die einer nahezu vollkommenen Ignoranz. Seit Jahren muten verantwortliche Personen wider besseren Wissens Autisten gravierende Barrieren beim Zugang zu Gesundheitsleistungen zu. Diese Personen nehme die jĂ€hrlichen TodesfĂ€lle durch diese Barrieren billigend in Kauf. Die folgende bisher nicht veröffentlichte ESH-Papier zum Thema stammt aus dem Jahr 2009 und ist z.B. der KBV auch seit diesem Jahr bekannt.

Vorgestellt: „The Low Arousal Approach“

Bei Recherchen zum Auswilderungsprojekt haben wir einen aktuellen Ansatz im Vereinigten Königreich (also „England“) entdeckt, der zumindest dem Anschein nach etliche Ähnlichkeiten zu unserem Ansatz aufweist und sich offenbar dort bereits seit einigen Jahren bewĂ€hrt. Es ist jedoch zu betonen, daß wir diesen Ansatz in seiner dortigen Umsetzung nicht grĂŒndlich geprĂŒft haben und somit keine fundierte Empfehlung fĂŒr diese Projekte aussprechen können.

Positionen der ESH zu Schulbegleitung

Seit Jahren favorisiert die ESH mit ihrer AG Schule die Onlinebeschulung in Regelklassen. Dabei wird dem autistischen SchĂŒler bei korrekter Umsetzung die Möglichkeit gegeben ohne Entscheidungsdruck von außen online am Unterricht teilzunehmen. Die Entscheidung kann vom SchĂŒler selbst jederzeit geĂ€ndert werden, er kann also auch ins SchulgebĂ€ude gehen, wenn er es zu bestimmten Zeiten will, ĂŒber die er niemandem Rechenschaft ablegen muß.

Abenteuer BRK-Allianz - Wehe dem, der das Statut ernstnimmt

Wer schon immer wissen wollte wie man
- behinderte Teilnehmer von Seiten einer Behindertenrechtsorganisation diskriminieren
- unter Verwendung einer fĂŒnfstelligen Summe ein formal ungĂŒltiges Ergebnis erzielen
- das selbstgeschriebene Statut ignorieren
- organisiert von einem Verein, fĂŒr den ein Regierungsmitglied juristisch vertretungsberechtigt ist, regierungsfern sein
kann, den könnte diese Glosse interessieren.

Die PatientenverfĂŒgung als Absicherung der Selbstbestimmung

VolljĂ€hrige selbstbestimmt lebende Autisten sind in Deutschland zum GlĂŒck nur in sehr wenigen FĂ€llen von Zwang durch Ärzte betroffen. Deswegen war das Thema der PatientenverfĂŒgung lange Zeit nicht von besonderem Interesse.

Bestellung eines Notanwalts

Viele Autisten haben große Probleme AnwĂ€lte zu finden, die ihre Rechte vertreten. Auch wenn man es kaum glauben mag scheint es fĂŒr AnwĂ€lte oft ein großes Problem darzustellen rein fernschriftlich mit einem Mandanten zu kommunizieren.

Andererseits sieht das deutsche Recht fĂŒr manche gerichtliche Instanzen Anwaltszwang vor. Man hat also nur ĂŒber einen Anwalt Zugang zu diesen Instanzen. Als Ausgleich sieht ZPO §78b Folgendes vor:

Zitat:
ZPO § 78b Notanwalt

Barrieren fĂŒr Autisten bei Gremienarbeit

Autisten können in der Regel von zuhause aus schreiben, was sie zu einer Sache denken, also könnte man meinen, es gĂ€be keine großen Probleme bei der Mitarbeit von Autisten in Gremien und dergleichen. Leider hat sich dies aus der bisherigen Erfahrung als völlig falsch erwiesen, denn selbst im Rahmen allgemeiner AktivitĂ€ten der Interessenvertretung Behinderter scheint die Ausgrenzung noch weitgehender zu sein als die von Gehörlosen, die eine Sprache mit völlig anderer Struktur sprechen, aber zumindest teilweise Dolmetscher gestellt bekommen.

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