Achtung Achtung!

Die ESH hat nun eine neue eigene Plattform (abrufbar im Menü unter "Enthinderung"). Auf absehbare Zeit wird jene Plattform aktueller gestaltet sein als diese hier.

Gesundheitswesen

Mangelnde Barrierefreiheit im Gesundheitswesen

Seit vielen Jahren bem├╝ht sich die ESH durch politische Aktivit├Ąt Barrieren f├╝r Autisten im deutschen Gesundheitswesen zu beseitigen. Die Erfahrung in diesem Sektor ist jedoch bis heute die einer nahezu vollkommenen Ignoranz. Seit Jahren muten verantwortliche Personen wider besseren Wissens Autisten gravierende Barrieren beim Zugang zu Gesundheitsleistungen zu. Diese Personen nehme die j├Ąhrlichen Todesf├Ąlle durch diese Barrieren billigend in Kauf. Die folgende bisher nicht ver├Âffentlichte ESH-Papier zum Thema stammt aus dem Jahr 2009 und ist z.B. der KBV auch seit diesem Jahr bekannt.

Die Patientenverf├╝gung als Absicherung der Selbstbestimmung

Vollj├Ąhrige selbstbestimmt lebende Autisten sind in Deutschland zum Gl├╝ck nur in sehr wenigen F├Ąllen von Zwang durch ├ärzte betroffen. Deswegen war das Thema der Patientenverf├╝gung lange Zeit nicht von besonderem Interesse.

Freiheitsberaubung durch Psychopharmaka oder Unterbringung

Dieses Thema ist schwierig und wenn hierzu eine Interessenvertretung einer weithin stigmatisierten Bev├Âlkerungsgruppe wie die ESH klare Position bezieht wird dies leicht als "hysterisch" empfunden oder gleicherma├čen herablassend bel├Ąchelt wie es auch gegen├╝ber Autisten und ihren Interessensbekundungen generell immer wieder passiert, gerade wenn sie ├Ąu├čerlich seltsam wirken. Die meisten Mitmenschen sind sich ├╝ber die Tragweite dieses Themas nicht ansatzweise bewu├čt, dies mu├č man wohl als Tatsache akzeptieren.

Musterg├╝ltiges Problem h├Âchst ungen├╝gender Enthinderung am Beispiel des Gesundheitswesens: Keine Psychotherapeuten f├╝r Autisten

05.06.08: Autisten k├Ânnen wie jedermann gew├Âhnliche, also nicht mit Autismus zusammenh├Ąngende, psychische Probleme bekommen. Psychologische Behandlung unter barrierefreien Bedingungen scheint jedoch im derzeitigen Gesundheitssystem nicht vorgesehen zu sein. Problem: Die Lebensumst├Ąnde von Autisten werden bisher z.B. bei der Verg├╝tung durch die Krankenkassen prinzipiell nicht ber├╝cksichtigt.

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