Achtung Achtung!

Die ESH hat nun eine neue eigene Plattform (abrufbar im Menü unter "Enthinderung"). Auf absehbare Zeit wird jene Plattform aktueller gestaltet sein als diese hier.

Schwarzbuch

Die englische Fassung des ESH-Parallelberichts 2014 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (CRPD)

Die ESH hat ihren Parallelbericht von 2011 aktualisiert zu einem aktuellen Parallelbericht f├╝r Deutschland. Wie bisher ├╝blich lag unser Schwerpunkt angesichts vieler anderer laufender Projekte auf den Inhalten, weniger auf penibler formaler Umsetzung.

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Mangelnde Barrierefreiheit im Gesundheitswesen

Seit vielen Jahren bem├╝ht sich die ESH durch politische Aktivit├Ąt Barrieren f├╝r Autisten im deutschen Gesundheitswesen zu beseitigen. Die Erfahrung in diesem Sektor ist jedoch bis heute die einer nahezu vollkommenen Ignoranz. Seit Jahren muten verantwortliche Personen wider besseren Wissens Autisten gravierende Barrieren beim Zugang zu Gesundheitsleistungen zu. Diese Personen nehme die j├Ąhrlichen Todesf├Ąlle durch diese Barrieren billigend in Kauf. Die folgende bisher nicht ver├Âffentlichte ESH-Papier zum Thema stammt aus dem Jahr 2009 und ist z.B. der KBV auch seit diesem Jahr bekannt.

Positionen der ESH zu Schulbegleitung

Seit Jahren favorisiert die ESH mit ihrer AG Schule die Onlinebeschulung in Regelklassen. Dabei wird dem autistischen Sch├╝ler bei korrekter Umsetzung die M├Âglichkeit gegeben ohne Entscheidungsdruck von au├čen online am Unterricht teilzunehmen. Die Entscheidung kann vom Sch├╝ler selbst jederzeit ge├Ąndert werden, er kann also auch ins Schulgeb├Ąude gehen, wenn er es zu bestimmten Zeiten will, ├╝ber die er niemandem Rechenschaft ablegen mu├č.

Zehn Jahre danach - Erinnerungen eines ABA-Gesch├Ądigten

Mir wurde von ihnen erkl├Ąrt, da├č die Therapie mir helfen w├╝rde ein normaler Mensch zu werden. Da├č ich ja auch erkennen w├╝rde, wie unertr├Ąglich es mit mir sei, ich sonst immer weiter daran leiden w├╝rde, so zu sein, wie ich noch bin und sich mit mir ohne Therapie niemand freiwillig abgeben wollen wird. Ich wollte gerne Freunde haben und sie sagten mir, das sei der Weg zu Freunden, wenn ich mir M├╝he geben und dadurch besser werden w├╝rde.

Was ist autistenfeindlich?

Diskriminierende Haltungen zeigen ihre Wirkung im ganzen Alltag. Feindlichkeit ist eine Einstellung gegen├╝ber einer bestimmten Gruppe oder einzelnen Personen. Doch was ist feindlich und was nicht? Zu einer m├Âglichst objektiven Herangehensweise an Autistenfeindlichkeit braucht es eine Definition.

Die deutsche ├ťbersetzung des ESH-Parallelberichts zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (CRPD)

Mit einiger Verz├Âgerung gibt es nun auch die folgende (urspr├╝nglich nicht vorgesehene) deutsche Fassung des ESH-Parallelberichts zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (CRPD) - unseres Wissens ├╝brigens der erste Parallelbericht bez├╝glich der CRPD aus Deutschland ├╝berhaupt.

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Barrieren f├╝r Autisten bei Gremienarbeit

Autisten k├Ânnen in der Regel von zuhause aus schreiben, was sie zu einer Sache denken, also k├Ânnte man meinen, es g├Ąbe keine gro├čen Probleme bei der Mitarbeit von Autisten in Gremien und dergleichen. Leider hat sich dies aus der bisherigen Erfahrung als v├Âllig falsch erwiesen, denn selbst im Rahmen allgemeiner Aktivit├Ąten der Interessenvertretung Behinderter scheint die Ausgrenzung noch weitgehender zu sein als die von Geh├Ârlosen, die eine Sprache mit v├Âllig anderer Struktur sprechen, aber zumindest teilweise Dolmetscher gestellt bekommen.

Fremdbestimmte "Interessenvertretung"

Teilhabe am ├Âffentlichen und politischen Leben, was auch die Bildung von eigenen Organisationen zur Vertretung der eigenen Belange in der ├ľffentlichkeit beinhaltet, ist ein Menschenrecht (http://www.ohchr.org/EN/UDHR/Pages/Language.aspx?LangID=ger), ebenso wie das Recht auf freie Meinungs├Ąusserung und das Recht auf Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung. Die Menschenrechte gelten auch f├╝r Behinderte (http://www.un.org/Depts/german/uebereinkommen/ar61106-dbgbl.pdf).

Fremdenfeindliche Umerziehung autistischer Kinder (am Beispiel ABA)

Viele nichtautistische Eltern sind mit ihren autistischen Kindern ├╝berfordert und suchen die Schuld an dieser ├ťberforderung und den daraus resultierenden Problemen gerne bei denselben, wohl u.a. auch aufgrund mangelnder Bereitschaft das eigene Wertesystem zu hinterfragen und am eigenen Verhalten zu arbeiten. Autistische Kinder w├╝rden sich wie Nichtautisten gerne vermuten mutwillig "unm├Âglich" verhalten. Dass solches unerw├╝nschte Verhalten immer Ursachen hat und h├Ąufig auch Reaktionen auf akute ├ťberlastung darstellt, wird von den Eltern oft nicht beachtet oder auch nur ernsthaft erwogen.

Autism Speaks: Eugenische Forschung unter dem Deckm├Ąntelchen der autistischen Interessenvertretung

Autism Speaks

2005 wurde von Suzanne und Bob Wright (Direktor des US-TV-Unternehmens NBC), den Grosseltern eines Autisten, eine Stiftung gegr├╝ndet, die sich w├Ąhrend der kurzen Zeit ihres Bestehens zu einer aggressiv auftretenden Geldsammel-Institution entwickelt hatte, die nicht nur in den USA einen enormen Einfluss auf die ├ľffentlichkeit aus├╝bt, sondern auch die Forschungsausrichtung zu Autismus massgeblich beeinflusst. Das Ziel der Stiftung ist es, wie Suzanne Wright in einem Gastbeitrag in der Zeitschrift Parade (http://www.parade.com/articles/editions/2008/edition_01-27-2008/Autism_C... 27.1.2008) schrieb, "ultimately eradicate autism for the sake of future generations" (Autismus zum Wohl zuk├╝nftiger Generationen auszurotten; eigene ├ťbersetzung).

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