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Der Ratschlu├č der Evolution

Viele Menschen halten den Durchschnittsmenschen f├╝r den Idealtyp der menschlichen Evolution. Evolution scheint dabei gerne mit einem sauberen Wettbewerb gleichgesetzt werden, in welchem der gewinnt, der die besten Noten erzielt.

Jedoch ist Evolution immer auch gerade bei der Entwicklung der Menschen eine Frage von Gewalt und Faustrecht gewesen. Denn h├Ątte es den edlen friedlichen hochbegabten Menschen irgendwann gegeben, er w├Ąre mordlustigen Horden eines anderen eigentlich viel d├╝mmeren Typs Mensch trotzdem ausgeliefert gewesen. Evolution ist in diesem Bereich nicht das Qualit├Ątsmarkenzeichen, zu dem sie erstaunlich h├Ąufig stilisiert wird. Erst recht nicht zu einem moralischen Werturteil der Natur.

Auch in Autistenkreisen ist immer mal in ziemlich romantisierender Weise von "der n├Ąchsten Stufe der Evolution" die Rede. Als w├╝rde Evolution ein Wettbewerb zum angenehmsten und liebenswertesten Menschen darstellen.

Wenn Autisten heute in der Minderheit sind, kann man sich mit Recht fragen, wie es dazu gekommen ist. Weil sie nicht lebenst├╝chtig genug waren, wie sehr viele Nichtautisten heute nur zu gerne glauben? Oder weil der gewaltt├Ątigere Durchschnittsnichtautist sich mit Mord und Totschlag zur Mehrheit machte? Mit Mitteln, die nach heutigen zivilisatorischen Vorstellungen als Verbrechen gewertet w├╝rden?

Evolution, das kann auch schlichtweg der Garten sein, der von einem "Unkraut" ├╝berwuchert wird, das andere Arten aktiv verdr├Ąngt. Evolution ist oft einem anderen das Letzte wegzuessen, so da├č er stirbt. Das k├Ânnen sie offenbar besonders gut, die Durchschnittsnichtautisten mitsamt ihrer Rudelfixierung.

Liebe Leute denkt also daran, was Evolution wirklich ist, wenn ihr in Behinderungszusammenh├Ąngen mit dem Ratschlu├č der Evolution argumentiert.