Achtung Achtung!

Die ESH hat nun eine neue eigene Plattform (abrufbar im Menü unter "Enthinderung"). Auf absehbare Zeit wird jene Plattform aktueller gestaltet sein als diese hier.

Vorgehen gegen Abschiebung auf wohnortferne Schwerpunktschulen

Gerade f├╝r Autisten k├Ânnen weite Fahrtwege schwere Belastungen darstellen. Trotzdem lehnen Schulen noch immer vielfach ersteinmal Autisten ab und verweisen auf exkludierende Strukturen. Hiergegen kann man sich im gerichtlichen Eilverfahren zur Wehr setzen.

Zitat:
ÔÇ×Eine Beschulung in Schwerpunktschulen bedeutet f├╝r die betroffenen Sch├╝ler unter Umst├Ąnden, weite und nicht mehr zumutbarer Schultr├Ąger auf sich nehmen zu m├╝ssen. Dies (ÔÇŽ) erschwert die Integration in dem bisherigen Umfeld. Dar├╝ber hinaus f├╝hrt eine Schwerpunktbildung wieder dazu, dass dieser Schule verst├Ąrkt Kinder mit F├Ârderbedarf zugewiesenen werden und somit im Lauf der Zeit ein gemeinsames lernen mit Kindern ohne F├Ârderbedarf Hintergrund tritt. Gesetzgeberisch gewollt ist aber gerade die Integration in das bisherige soziale Umfeld. Insoweit kann Schwerpunktbildung lediglich am Anfang der angestrebten Integration der Sch├╝ler mit F├Ârderbedarf stehen. Es entlastet den Schultr├Ąger jedoch nicht von seiner grunds├Ątzlichen Verpflichtung, langfristig an allen Schulen die Bedingungen f├╝r den integrativen Unterricht zu schaffen.ÔÇť

Th├╝ringer OVG, 1 EO 538/13, Beschluss vom 1.10.2013

Quelle: http://rollingplanet.net/2013/10/02/oberverwaltungsgericht-erleichtert-i...